NS-Opfergruppen zwischen München und Salzburg, Schwerpunkt EuRegio Südost-Oberbayern/Salzburg: Diskriminiert, verfolgt, entrechtet, ermordet – für erinnern, gedenken, mahnen (heute)


🔻 Erinnerungskultur/Gedenken – Einführung

Ziel und Absicht der Gedenkarbeit
Kurzübersichten

"Die Erinnerung an einen Menschen ist ein Menschenrecht" (Michael Hollmann, Berlin, Präsident des Bundesarchivs)


Textstand 2022 | bearbeitet 2023 | 18.05.2024  -  oder mit  "⟳", F5 und Ctrl+R

Inhaltsverzeichnis (vorläufiger Stand)   


Wer ist Opfer des Nationalsozialismus?
Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft in München
Die Begriffe "NS-Opfergruppen" bzw. "Opfer des National­sozialismus"
Die national­sozia­listischen Staats­verbrechen
Der Verlust der freiheitlichen Demokratie
Was Geschichte lehrt
Ziel und Absicht der Gedenkarbeit

Erinnerungskultur am Beispiel München
"Bisher marginalisierte Opfer­gruppen ..."

Gedenken aller NS-Opergruppen mit Schwer­punkt EuRegio Südost-Oberbayern/Salzburg
Freilassing (Oberbayern)
Mein Ziel und meine Absicht

Ein Anstoß im Sinne des Grundgesetzes
Erinnern für die Zukunft



Übersicht der geplanten Artikel
(vgl. Navigationsleiste links)


Verfolgungsgrund/Kategorie/Gruppenzugehörigkeit

"Asozial/Kriminell" |
NS-Euthanasie |
Juden |
Politisch Verfolgte |
Religiös Verfolgte |
Sexuelle Identität |
Sinti und Roma (D) / Roma und Sinti (Ö) |
Zwangsarbeit |

Exkurse
"Stolpersteine" |
Erinnerungsstätten |




Foto

Wer ist Opfer des Nationalsozialismus?   


Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft in München (seit 1985) auf dem "Platz der Opfer des Nationalsozialismus" (Ecke Brienner Straße/Maximiliansplatz), Inschrift der Bronzetafel:

IM GEDENKEN AN DIE OPFER
DER NATIONALSOZIALISTISCHEN GEWALTHERRSCHAFT –
VERFOLGT AUS POLITISCHEN GRÜNDEN
VERFOLGT AUS RASSISTISCHEN GRÜNDEN
VERFOLGT AUS RELIGIÖSEN GRÜNDEN
VERFOLGT WEGEN IHRER SEXUELLEN IDENTITÄT
VERFOLGT WEGEN IHRER BEHINDERUNG.

Die Begriffe "NS-Opfergruppen" bzw. "Opfer des National­sozialismus" verwende ich hier für all jene Menschen, die zwischen 1933 und 1945 der demokratischen Grund­rechte beraubt durch die national­sozialistische Diktatur Hitlers, seiner Partei und durch die ihm ergebenen Untertanen auf Grundlage der NS-Ideologie und amtlicher Verordnungen und Staats­gesetze krimi­nalisiert, ent­rechtet, ver­folgt, ge­peinigt, er­mordet oder ausgebeutet wurden:

  • Sei es aus Hass auf die Juden,
  • sei es wegen der demo­kratischen, poli­tischen, reli­giösen oder gleich­geschlechtl­ichen Orien­tierung eines Menschen.
  • Sei es wegen der schlechten körper­lichen, gesund­heitlichen oder so­zialen Situation,
  • wegen der Abstammung und Herkunft oder aus anderen Gründen, die Menschen der NS-Diktatur als unliebsam erscheinen ließen und die man verschlagen und kaltblütig aus dem Weg zu räumen wusste.
  • Menschen, deren Arbeits­kraft unter Zwang und Ent­behrungen ausge­beutet wurde.

Die national­sozia­listischen Staats­verbrechen an Mit­menschen, die "anders" dachten, glaubten, fühlten oder aussahen und dafür dis­kriminiert, ver­folgt oder er­mordet wurden, aus­geführt zwischen 1933 bis 1945 von "guten" Men­schen in Kultur­ländern wie Deutsch­land und Öster­reich, die damit Böses und Un­recht taten, sollten für uns heute als Nachgeborene und für künftige Generationen eine eindring­liche Mahnung sein: Vor ideolo­gischer Ver­blendung und Irre­führung sowie dem Ver­lust der parlamen­tarischen Demo­kratie, wie wir sie heute in einer liberalen, freiheitlichen Form in Deutschland haben, wobei ein Grund­recht der Verfassung (Grundgesetz) lautet: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

Der Verlust der freiheitlichen Demokratie in Deutschland bis zu ihrer Wiederherstellung von außen 1945 entstand 1933 durch die legale Macht­übergabe an Kanzler Adolf Hitler, der Juden und die Demokratie grund­sätzlich hasste und sie be­nutzte, um sie zu beseitigen. Auf der Grund­lage von Hitlers ideo­logischer Ver­blendung und die seiner Anhänger wurden un­zählige Menschen deutscher und anderer Nationaltät wegen ihrer Herkunft oder Orientierung der Würde beraubt, die allge­meinen Menschen­rechte mit Füßen getreten und un­vorstellbar viele Leben in Europa un­gerührt ausgelöscht.

flyer Was Geschichte lehrt. Für alle Epochen gilt sicherlich, was der be­deutende Philosoph Alfred Bandura wie folgt aus­drückte: "Das Problem sind die guten Menschen, die böses tun" (Foto mit Quellenangabe, Q181). Ich verur­teile nicht Menschen, sondern böse Hand­lungen und menschen­verachtende Ideologien.

Jede heute und in der Zukunft lebende Person – ob vernünftig, mit­menschlich und ethisch hoch­wertig denkend oder nicht – wird auf der Hut bleiben müssen, damit sich die dunkle "Geschichte" durch sie nicht "wieder­holen" kann, nicht darf, da offen­bar niemand, kein "guter" Mensch und auch kein Volk vor ideo­logischen Irr­wegen der Intoleranz und des Hasses mit ihren häss­lichen, fatalen Folgen gefeit zu sein scheint.

Ziel und Absicht der Gedenkarbeit für alle NS-Opfergruppen in der Erin­nerungskultur sollte sein, den einst ihrer Würde beraubten, verfolgten, ermordeten und als Personen vorsätzlich in Lagern und Haft­stätten "ausradierten" Mit­menschen unabhängig von ihren sozialen, politischen, religiösen oder ge­schlechtlichen Aus­richtungen wieder Namen und Gesicht und damit ihre Würde im Geiste des Grund­gesetzes postum zurück zu geben.

Erinnerungskultur am Beispiel München   


"Mit der Errichtung eines zentralen Namens­denkmals für alle Opfer des National­sozialismus in München rücken auch bisher marginalisierte Opfer­gruppen in den Fokus der öffentlichen Wahr­nehmung."


flyer

Begleittext der Handreichung zum Programm, "Wer ist Opfer des Nationalsozialismus? Fachkolloquium zur erinnerungskulturellen Problemen und Perspektiven", Montag, 19. Juni 2017, Landes­hauptstadt München, Direktorium, Stadtarchiv:

"Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat sich im Juli 2015 dafür ausgesprochen, an die Opfer des National­sozialismus in München mit einem zentralen Namens­denkmal und dezentral mit Gedenk­tafeln an Häusern oder Stelen im öffentlichen Raum zu erinnern. Doch wer ist Opfer des Nationalsozialismus?

Mit der Errichtung eines zentralen Namens­denkmals für alle Opfer des National­sozialismus in München rücken auch bisher marginalisierte Opfer­gruppen in den Fokus der öffentlichen Wahr­nehmung. Dazu gehören unter anderem ausländische Zwangs­arbeiter in der deutschen Kriegs­wirtschaft und Personen, die als Homo­sexuelle, 'Asoziale' oder 'Gewohnheits­verbrecher' stigmatisiert, verfolgt und getötet wurden. Sie blieben nach Kriegsende weiterhin diskriminiert, über Jahr­zehnte von Wiedergut­machungs­leistungen und Gedenken weitgehend oder gänzlich ausgeschlossen.

Ausgehend von einer Definition, der zufolge als Opfer des National­sozialismus alle Menschenn angesehen werden, die in München während des NS-Regimes verfolgt und getötet wurden, ist es Ziel dieses Kolloquiums, sich einem Opfer­begriff anzunähern, der nicht nur wissen­schaftlichen Standards entspricht, sondern auch aktuelle Debatten in der Erinnerungs­kultur berücksichtigt."


Erinnerungskultur/Gedenken aller NS-Opergruppen, Schwerpunkt Südost-Oberbayern/EuRegio Salzburg – BGL – Traunstein (EuRegio, meine Region und Wahlheimat)   


Freilassing in Oberbayern (meine Wahlheimat). "Bei Kriegsende hatte die Gemeinde Freilassing 227 Gefallene und 126 Vermisste. Die Schicksale rassistisch, religiös oder politisch Verfolgter sind bisher noch nicht aus­reichend erforscht, ebenso wenig wie die von Kriegs­gefangenen und Zwangsarbeitern" (Text am Schluß der Informations­tafel "Zweiter Weltkrieg 1939 – 1945", Stadt­museum Freilassing/Obb., Stand 2020/2021).


Vorläufiger Stand/in Vorbereitung: 16.11.2023

Unter "Einführungen / Hintergrund" heißt es zur Erinnerungskultur in dieser Region hier auf einer der Hauptseiten:

»Und so wird heute vieles rund um den einstigen großen Arbeit­geber "Eisenbahn" (seit 1860) als die "Geschichte" Freilassings wahr­genommen, die erst 1954 zur Stadt erhoben wurde. Man feiert natürlich zu Recht die Jubiläen der Stadt­erhebung Freilassings oder zum Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr (seit 1869), wozu ich einen Artikel zur Ortsgeschichte (extern) beitragen durfte. Die Rolle von Römern, Missionaren, Mönchen, Bischöfen, Kaiser Friedrich I. Barbarossa (siehe Hinweis oben auf Kaiser Barbarossas Besuche in Laufen/Oberndorf und Freilassing sowie zu Bad Reichenhall [Anm.: hier nicht verlinkt]), von Adligen, Bauern, Hand­werkern und Beamten hat für den bayerischen Ort Freilassing und seine Geschichte eine Bedeutung.

»Hinzu kommen Menschen, denen in der Gedenkkultur und Ortsgeschichte Freilassings ein Platz gebührt, was nicht ignoriert werden darf, nur weil Freilassing eine "junge Stadt" ist und deren Schicksal und Geschichte in die Zeit vor der Stadt­erhebung 1954 fällt – die im Nationalsozialismus entrechteten, verfolgten und getöteten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Freilassing/Salz­burghofen (ebenso in Nachbarorten, im Ruperti­winkel, und in der Region, einschließlich dorthin Verschleppte, wie Menschen unter Zwangsarbeit oder KZ-Häftlinge, und andere, wie unten erwähnt). Das Erinnern und Gedenken – was das Dokumentieren des Schicksals der NS-Opfer und ihre Darstellung durch Institutionen vor Ort einschließt (wie durch Stadt­archiv und Stadt­museum oder durch engagierte Privat­personen, die Ausstellungen und Veröffent­lichungen organisieren, sei es analog oder digital) – wird zweifellose für immer eine Aufgabe und ein Teil der Orts­geschichte bleiben, auch wenn alle Zeitzeugen eines Tages verstorben sein werden. Denn die Dokumente und Informationen ihrer Verfolgung sind in heutigen Archiven und oft auch in zeitgenös­sischen Quellen sowie bei ihren Nach­kommen bewahrt worden, einschließlich Fotos, und warten auf die Auswertung durch umsichtig Forschende, die den NS-Opfern ihren Namen, ihr Gesicht und ihre Geschichte zurückgeben können!

Zu den ab 1933 im National­sozialismus in Freilassing bedrängten und verfolgten Menschen und Anders­denkenden gehören nachweislich politisch Verfolgte (wie Freilassings Bürger­meister Karl Rittmann und Söhne), religiös Verfolgte (haupt­sächlich Zeugen Jehovas oder Bibel­forscher, wovon eine Anzahl in unserer Region verfolgt wurde und ums Leben kam), ebenso "Euthanasie"-Opfer (die national­sozialistischen Krankenmorde), Ost- und Zwangs­arbeiter, die unter Entbehrungen zur Arbeit gezwungen wurden (Spuren führen zum Haupt­friedhof von Freilassing), Juden (wie Irma Friedmann, die in der Haupt­straße von Freilassing ein Geschäft betrieb und gezwungen war, nach Salzburg wegzuziehen) und andere Betroffene. Zu den NS-Opfergruppen in Freilassing und in der Region, sofern es meine gegen­wärtige angespannte gesund­heitliche Situation erlaubt, mehr an anderer Stelle und unter "Erinnerungskultur".«

Zur Gedenkarbeit und Erinnerungskultur im Landkreis Berchtesgadener Land (BGL) wurde hier unter "Quellen (Mühldorfer)" bereits vor einiger Zeit folgendes angemerkt:

»Ich halte mit dem Buch von Friedbert Mühldorfer "Gedenkfeiern gegen das Vergessen – Der KZ-Friedhof in Surberg" ([Waging am See]) 2015) eine beispielhafte und ausgezeichnete Arbeit der Erinnerungskultur in Südostbayern in den Händen und gratuliere ihm zu dem Werk und seiner Gedenkarbeit für die Opfer des Nationalsozialismus!

»"Was man schreibt, das bleibt!" ist Motto und Titel meines Blogs zugleich. Dokumentation und Bewahrung von Quellen zur Verfolgungsgeschichte gehört zur Gedenkarbeit. Friedbert Mühldorfers Buch hat Vorbildcharakter für die immense Erinnerungsarbeit, die noch für Freilassing in Oberbayern und andere Orte in unserer Gegend zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu leisten ist, um so künftigen Generationen nicht nur durch Information zu dienen, sondern ihnen hier zuvorzukommen zu unserer Ehrenrettung sozusagen. Denn eine vergleichbare Gedenkarbeit, zum Beispiel für die "Euthanasie"-Opfer, politisch und religiös Verfolgten während der Hitlerdiktatur im Raum Freilassing im Landkreis "Berchtesgadener Land" (BGL), gibt es (noch) nicht. Wenn wir heute die Gedenkarbeit nicht tun, dann werden die künftigen Generationen es tun (müssen), leider nur mit dem, was sie als Quellen und Material dann noch vorfinden werden.

»Doch selbst wenn kein Überlebender oder Zeitzeuge der nationalsozialistischen Staatsverbrechen mehr am Leben sein wird, sich erinnern kann (was ein unermesslicher Verlust an Oral-History-Quellen ist, dazu kommen ihre noch vorhandenen persönlichen Dokumente und Fotos, sofern sie nach ihrem Ableben nicht durch die Familie gesichert oder einem Archiv anvertraut werden), wird doch das Gedenken an die Opfer und die Gedenkarbeit, selbst in einem bescheidenen Umfang, noch immer fortgeführt werden können. Weil Millionen Dokumente, Berichte, Fotos und Veröffentlichungen nur darauf warten – vielfach schon digitalisiert, zB in den Arolsen Archives (vormals Internationaler Suchdienst Arolsen) – durch regionale Forschende ausgewertet und bleibend veröffentlicht zu werden.

»Veröffentlicht am besten im Druck (als Pflichtnachweis in der Deutschen Nationalbibliothek), gleichzeitig online zu Nachschlagezwecken und falls möglich und geeignet im Rahmen einer Opfergruppe mit regionalem Bezug als Ausstellungsset mit Postern, um die Menschen auf der Straße, die Bevölkerung und zB Lernende und Studierende zu erreichen. Nach diesem Konzept habe ich zur öffentlichen Wahrnehmung einer NS-Opfergruppe (in Englisch, Deutsch und anderen Sprachen), deren Angehörige zu den "vergessenen Opfern" gezählt werden, in den Jahren 1996 bis 2008 gearbeitet (vgl. www.lilawinkel.de [in Arbeit/Vorbereituing]).

Natürlich gehören zur Erinnerungskultur auch Gedenktafeln und andere geeignete Mittel, zum Beispiel "Stolpersteine" (Rubrik in Vorbereitung), die Opfer der Vergessenheit zu entreißen, ihnen ein Gesicht verleihen, ihnen zumindest ihren Namen zurückzugeben.«

Wird fortgesetzt ...




Mein Ziel und meine Absicht ist hier nicht, eine erschöpfende, lückenlose regionale Arbeit zur Ver­folgungs­thematik für die NS-Zeit vorzulegen. Dazu möchte ich Forschende und Studierende jüngeren Alters ermuntern und alle, die das Gedenken auch als Auftrag im Sinne von Dokumentieren und Bewahren sehen. Sondern vielmehr, soweit es meine Kraft und Zeit sowie Möglichkeiten erlauben, sollen hier Moment­aufnahmen des Sach­standes zur Erin­nerungs­kultur für die NS-Opfer­gruppen dieser Region in Fortsetzungen online skizziert werden, dazu kurze Fall­beispiele und Zitate von Zeitzeugen. Die Informationen sollen nach Möglichkeit aus Oberbayern, Südost­bayern und vor allem aus unserer "EUREGIO Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein" (Ö; EuRegio, D) stammen, also ein weiter Radius um meinen Wohn­ort Freilassing in Oberbayern und Salzburg herum. (Ich wohne an der deutsch-österreichischen Staats- und Stadt­grenze, wobei sich Salzburg und Österreich überhaupt recht vor­bildlich darstellen, was die Aufar­beitung und das Ge­denken betrifft, vgl. www.erinnern.at.)

Ein Anstoß im Sinne des Grundgesetzes   


Freuen würde es mich, wenn diese Webseite ein Anstoß dafür wäre, genau das oben Erwähnte in Südostbayern im Sinne des Grundgesetzes über die Menschen­würde zu realisieren:

Auf staatlicher und kommunaler Ebene sowie auch durch Eigen­initiativen von Schülern, Studenten und Bürgern (w/m) Raum für ein angemes­senes Ge­denken an alle Opfer und Opfergruppen des National­sozialismus in Südost­bayern jeweils auf Landkreisebene und vor Ort in allen Städten und Gemeinden durch digitale und analoge Veröffent­lichungen von Einzel- und Gruppen­schicksalen sowie in Form von Ausstellungen und Events (zB öffentliche Lesungen), Gedenk­tafeln, Erinnerungs­zeichen und ähnlichem zu schaffen, wie das an vielen Orten in Deutschland und in der EU bereits seit Jahren der Fall ist.

Erinnern für die Zukunft, die freiheitliche Demokratie stärken! Die Würde des Menschen ist unantastbar, nie wieder menschenfeindliche Ideologien und Diktaturen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit!

Stephan Wrobel, Freilassing, Bayern, Deutschland

Johannes Stephan Wrobel
lilawinkel.de - jwhistory research & studies, 1996–2008, and today,
a private non-profit initiative by Johannes S. Wrobel, Germany (jswrobel = jw = jwhistory)


Referenzen (Auswahl):

https://d-nb.info/gnd/1211495302 (Deutsche Nationalbibliothek)

https://orcid.org/0000-0003-2852-6752 (ORCID Researcher ID)

https://lccn.loc.gov/no2004045437 (Library of US-Congress)

https://scholar.google.com/citations?hl=en&user=gmUTG4gAAAAJ (Google scholar)





Die redaktionellen Beiträge der Rubrik "Erin­nerungskultur" sind noch in Vorbe­reitung oder Bear­beitung, was in der Übersicht der linken Navi­gations­leiste farblich durch "weiß" (online), "gelb" (Online-Notizen) sowie "grau" (offline) hervor­gehoben ist. Alle Beiträge werden in Fort­setzungen geschrieben und jeweils aktu­alisiert. Aktueller HINWEIS: So ist es seit längerem geplant – leider hat meine ange­spannte gesund­heitliche Situation praktisch fast alle Arbeiten an den Seiten stagnieren lassen, was ich bitte zu ent­schuldigen. Dennoch werden hier Dokumente nach Bedarf aktualisiert, Informationen, Literatur und Belege zu den diversen Themen gesammelt. Daher herzlich willkommen ...




☞ Zur Startseite mit dem Titel "Wer heute einen Schlussstrich ziehen will unter diesen Teil deutscher Geschichte, der verhöhnt nicht nur die Opfer" und dem Artikel "Keine Politik ohne Geschichte", veröffentlicht vom Auswärtigen Amt, dem das Zitat im Untertitel entnommen ist. Da ein Leittitel "(Meine) Grundlagen – Zitate" lautet, sind weitere Zitate inzwischen dazu gekommen. Ebenso ein Link zu den "Stolpersteinen" (Fotos) für ermordete jüdische NS-Opfer in der Stadt Laufen an der Salzach (der redaktionelle Teil ist noch in Arbeit).



Gedenktafel für Maria Huber aus Wals am Grenzfluß Saalach (*1904, ermordet 1941 in Schloß Hartheim), Wals-Siezenheim, Österreich, worauf in der Kurzeinführung Bezug genommen wird.

Die Erinnerung an die sogenannten Euthanasie-Opfer der Nationalsozialisten und die NS-Krankenmorde in unserer Region in Südostbayern und Salzburg soll hier durch ein eigenes Kapitel wach gehalten werden.




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Link dieser Originalseite / Empfohlene Zitierweise

Johannes Stephan Wrobel: Erinnerungskultur/Gedenken – Einführung. NS-Opfergruppen zwischen München und Salzburg mit Schwerpunkt Südost-Oberbayern: Kurzübersichten. Ziel und Absicht der Gedenkarbeit, in: "Gegen das (unser) Vergessen heute" (persönlicher Blog), URL: https://www.stephan-wrobel.de/erinnerungskultur/welcome-gedenken.htm (abgerufen ).

Kurzlink: http://erinnerungskultur.stephan-wrobel.de



* Ich schreibe und publizier(t)e unter folgenden amtlichen und einem künstlerischen Namen:

Stephan Wrobel, heimatkundliche Forschungen & Texte sowie Zeitungsartikel  Mehr ...

Stephan Castellio, Foto "Augen-Blicke", Poesie & Prosa, Literarisches  Mehr ...

Johannes Stephan Wrobel, zeitgeschichtliche Texte und Fachartikel (Erinnerungskultur NS-Opfergruppen)  Mehr ...


Meine Laufbahn

Johannes Stephan Wrobel, freier Autor & Historiker | Stephan Wrobel (Name in Bayern), Heimatforscher, kreatives Schreiben & Fotos | jswrobel.de (jw) | jwhistory. Werdegang: West-Berlin. Ab 1972 Wiesbaden, Selters/Taunus (Hessen): Buchbinder; Sekretär (Verwaltung); Redakteur, Sachbearbeiter Leserfragen, Archiv-, Geschichts- und Gedenkarbeit sowie PR und Publizieren im In- und Ausland (1996–2008, Aufenthalte in Brooklyn N.Y.). Nach 2008: Schwäbische Alb (Sonnenbühl bei Reutlingen in Baden-Württemberg). Lebensraum seit 2011: EuRegio Freilassing/Oberbayern - Salzburg - Lkrs. Berchtesgadener Land (BGL). Mehr ...